Glossar
Warmmiete
Kaltmiete plus alle Vorauszahlungen für Nebenkosten und Heizung. Der monatliche Gesamtbetrag, den der Mieter überweist. Über die Vorauszahlungen wird jährlich abgerechnet (Nebenkostenabrechnung).
Was ist die Warmmiete?
Die Warmmiete ist der Bruttobetrag, den der Mieter monatlich überweist: Kaltmiete plus Vorauszahlung für Nebenkosten (kalte Betriebskosten) plus Vorauszahlung für Heizung und Warmwasser. Sie steht praktisch nie genauso im Mietvertrag, sondern ergibt sich aus drei separat ausgewiesenen Posten.
Warmmiete = Kaltmiete + Nebenkosten-Vorauszahlung + Heizkosten-Vorauszahlung
Warmmiete vs. tatsächliche Kosten
Die Warmmiete enthält nur Vorauszahlungen, keine Ist-Kosten. Über die Nebenkostenabrechnung wird einmal jährlich abgerechnet: Liegt der tatsächliche Verbrauch über den Vorauszahlungen, gibt es eine Nachzahlung, ist er darunter, ein Guthaben. Daher ist die Warmmiete kein verlässlicher Vergleichswert zwischen Wohnungen – Vermieter rechnen unterschiedlich konservativ.
Für Mietvergleiche taugt nur die Nettokaltmiete pro Quadratmeter, ergänzt um die zu erwartenden Nebenkosten (zweite Miete) als getrennten Wert.
