Wissen für Vermieter
Fundierte Anleitungen zu Nebenkostenabrechnung, Mietrecht, Mieterhöhung und steuerlichen Pflichten – geschrieben für private Vermieter und Eigentümer, die ihre Immobilien selbst verwalten.

Wer eine vermietete Wohnung kauft, erwirbt nicht nur Mauern, sondern ein laufendes Vertragsverhältnis mit allen Rechten und Pflichten. Der Grundsatz „Kauf bricht nicht Miete“ klingt einfach, wirft in der Praxis aber genau an vier Stellen Fragen auf: Kaution, Nebenkostenabrechnung, Mietzahlung in der Übergangszeit und die Fristen für Erhöhung und Kündigung. Dieser Ratgeber sortiert sie – für Käufer wie für Verkäufer.
Artikel lesen
Die Wohnung günstig an die Tochter oder die Eltern zu vermieten, ist verbreitet – und steuerlich riskant, wenn die Miete zu weit unter dem Marktniveau liegt. Dann kürzt das Finanzamt den Werbungskostenabzug anteilig, und aus einem gut gemeinten Familienarrangement wird ein teurer Fehler. Dieser Ratgeber zeigt die Schwellen, die richtige Vergleichsgröße und die Punkte, an denen der Fremdvergleich üblicherweise scheitert.
Artikel lesen
Die Quadratmeterzahl im Mietvertrag ist die stillste Fehlerquelle der Vermietung: Sie steckt in der Miete, in jeder Mieterhöhung, in der Nebenkostenabrechnung und in den Kappungsgrenzen bei Modernisierungen. Stimmt sie nicht, rechnen Sie jahrelang systematisch falsch. Dieser Ratgeber zeigt, welche Flächen nach der Wohnflächenverordnung zählen und wie Sie ein belastbares Aufmaß dokumentieren.
Artikel lesen
Die Erhaltungsrücklage entscheidet darüber, ob eine Eigentümergemeinschaft ein undichtes Dach aus eigener Kraft saniert oder ihre Mitglieder mit einer Sonderumlage überrascht. Trotzdem wird sie in vielen Gemeinschaften zu niedrig angesetzt und unsauber ausgewiesen. Dieser Ratgeber zeigt, welche Höhe angemessen ist, wie die Zuführung sauber in den Wirtschaftsplan kommt und was bei Entnahme, Nachweis und Verkauf zu beachten ist.
Artikel lesen
Kaum ein Thema verunsichert Vermieter so sehr wie die Frage, welche Heizung sie heute noch einbauen dürfen. Die Kurzfassung: Ihre bestehende Anlage darf weiterlaufen und repariert werden, die 65-Prozent-Regel greift im Bestand erst mit der kommunalen Wärmeplanung – und wer tauscht, darf mehr umlegen als bei einer normalen Modernisierung, muss aber die Förderung abziehen. Dieser Ratgeber ordnet Pflichten, Fristen und Wirtschaftlichkeit.
Artikel lesen
In angespannten Wohnungsmärkten dürfen Sie bei einer Neuvermietung nicht frei kalkulieren: Die Miete darf höchstens zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Teuer wird es meist nicht wegen der Rechenregel, sondern wegen eines Formfehlers – wer sich auf eine Ausnahme berufen will, muss das vor Vertragsschluss unaufgefordert offenlegen. Dieser Ratgeber zeigt, worauf es ankommt.
Artikel lesen
Die Grundsteuer gehört zu den wenigen Steuern, die Sie an den Mieter weitergeben dürfen. Seit der Neubewertung fallen die Bescheide allerdings sehr unterschiedlich aus – mal deutlich niedriger, mal spürbar höher –, und rückwirkende Bescheide bringen die gewohnten Abrechnungsfristen durcheinander. Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie die Umlage sauber abbilden.
Artikel lesen
Bleibt die Miete aus, entscheidet die Reaktion der ersten Wochen darüber, ob es bei einer Verzögerung bleibt oder ein Ausfall über viele Monate daraus wird. Dieser Ratgeber zeigt die Eskalationsstufen in der richtigen Reihenfolge: vom freundlichen Hinweis über die Mahnung bis zur fristlosen Kündigung und zur Räumungsklage – und erklärt, warum die Schonfristzahlung das wichtigste Detail für Ihre Kündigungsstrategie ist.
Artikel lesen
Der tropfende Wasserhahn, der klemmende Fenstergriff, die defekte Duschbrause: Kleinreparaturen sind einzeln unbedeutend, summieren sich über ein Portfolio aber spürbar. Eine Kleinreparaturklausel kann diese Kosten auf den Mieter verlagern – allerdings nur, wenn sie eng gefasst ist. Fehlt eine der Grenzen, ist sie komplett unwirksam und Sie zahlen alles.
Artikel lesen
Wer eine Eigentumswohnung vermietet, zahlt monatlich Hausgeld an die Gemeinschaft – und rechnet parallel Nebenkosten mit dem Mieter ab. Beide Zahlen sind aber nicht identisch: Ein erheblicher Teil des Hausgelds ist gar nicht umlagefähig. Dieser Ratgeber erklärt, wie Wirtschaftsplan und Jahresabrechnung aufgebaut sind, welche Positionen beim Mieter landen dürfen und worauf Sie bei der Prüfung achten sollten.
Artikel lesen
Die Auswahl des Mieters ist die wichtigste Entscheidung im gesamten Mietverhältnis: Ein zahlungsfähiger, zuverlässiger Mieter erspart Ihnen jahrelang Aufwand, ein falscher kostet schnell mehrere Monatsmieten. Gleichzeitig sind die Grenzen eng – nicht jede Frage ist erlaubt, und die DSGVO gilt auch für Bewerbungsunterlagen. Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie sorgfältig prüfen, ohne rechtliche Fehler zu machen.
Artikel lesen
Der Energieausweis wird oft als Formalie behandelt – bis das erste Bußgeldverfahren läuft oder ein Mietinteressent die fehlenden Pflichtangaben abmahnt. Dabei sind die Regeln überschaubar: ein Dokument, drei Zeitpunkte, ein Satz Pflichtangaben. Dieser Ratgeber fasst zusammen, was Sie bei jeder Neuvermietung erledigen müssen.
Artikel lesen
Kaum ein Thema landet so oft vor Gericht wie die Frage, wer streichen muss. Der Bundesgerichtshof hat in den letzten Jahren reihenweise Formularklauseln gekippt – mit der Folge, dass viele Vermieter beim Auszug Forderungen stellen, die rechtlich nicht durchsetzbar sind. Dieser Ratgeber erklärt, welche Regelungen halten, was bei unrenoviert übergebenen Wohnungen gilt und wie Sie beim Auszug sauber abrechnen.
Artikel lesen
Stürzt jemand auf dem vereisten Gehweg oder bricht ein Ast auf ein parkendes Auto, stellt sich sofort die Haftungsfrage. Als Eigentümer trifft Sie eine Verkehrssicherungspflicht für Gebäude und Grundstück – ein Teil davon lässt sich auf Mieter oder Dienstleister übertragen, ein Rest bleibt immer bei Ihnen. Dieser Ratgeber zeigt die wichtigsten Pflichten und wie Sie sie nachweisbar erfüllen.
Artikel lesen
Nach einer Modernisierung dürfen Sie einen Teil der Kosten dauerhaft auf die Miete umlegen. Der Weg dorthin ist allerdings formal streng: Ankündigung, Abgrenzung von Instandhaltung, Berechnung und Kappungsgrenzen müssen stimmen, sonst ist die Erhöhung unwirksam. Diese Anleitung führt Schritt für Schritt durch die Umlage nach §559 BGB – inklusive Rechenbeispiel.
Artikel lesen
Der Mieter meldet, dass jemand mit einziehen soll: der Partner, ein Untermieter, eine WG-Nachbesetzung. Viele Vermieter reagieren reflexhaft ablehnend – zu Unrecht, denn in vielen Fällen besteht ein gesetzlicher Anspruch auf Erlaubnis, und eine grundlose Verweigerung kann teuer werden. Dieser Ratgeber sortiert, wann Sie zustimmen müssen, wann Sie ablehnen dürfen und was Sie im Gegenzug verlangen können.
Artikel lesen
Wer die Miete nicht jedes Mal einzeln begründen und vom Mieter zustimmen lassen will, vereinbart die Anpassung direkt im Mietvertrag: als Staffelmiete mit festen Beträgen oder als Indexmiete gekoppelt an den Verbraucherpreisindex. Beide Modelle haben klare Vorteile – und je eine typische Situation, in der sie zum Nachteil werden. Dieser Vergleich zeigt die Regeln, die Rechenwege und die Fallstricke beider Varianten.
Artikel lesen
Bei der Kündigung eines Wohnraummietverhältnisses entscheidet die Frist über Wochen oder Monate Mieteinnahmen – und ein Formfehler macht die Kündigung komplett unwirksam. Dieser Ratgeber zeigt, welche Fristen für Vermieter und Mieter gelten, wie Sie den Zugangstermin korrekt berechnen und welche Sonderfälle die Regel durchbrechen.
Artikel lesen
Der Mietvertrag ist die Grundlage jedes Mietverhältnisses – und entscheidet im Streitfall darüber, wer recht bekommt. Viele Konflikte entstehen, weil unwirksame Klauseln verwendet oder Pflichtangaben vergessen wurden. Diese Anleitung zeigt, was in einen rechtssicheren Wohnraummietvertrag gehört, welche Klauseln Bestand haben und welche Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten.
Artikel lesen
Eigenbedarf ist der häufigste Grund, aus dem Vermieter ein Mietverhältnis beenden – und zugleich einer der streitanfälligsten. Wird die Kündigung falsch begründet oder formal fehlerhaft ausgesprochen, ist sie unwirksam, und bei vorgetäuschtem Eigenbedarf drohen sogar Schadensersatzforderungen. Diese Anleitung zeigt, wie Sie eine Eigenbedarfskündigung sauber begründen, fristgerecht zustellen und Widersprüche vermeiden.
Artikel lesen
Kürzt ein Mieter wegen eines Mangels die Miete, sind viele Vermieter zunächst verunsichert: Ist die Minderung überhaupt berechtigt? Wie hoch darf sie sein? Und was, wenn sie überzogen ist? Diese Anleitung erklärt, wann eine Mietminderung rechtlich greift, wie Sie ihre Höhe einordnen und wie Sie als Vermieter den finanziellen Schaden begrenzen – ohne das Mietverhältnis unnötig zu belasten.
Artikel lesen
Wer mehr als eine Handvoll Wohnungen verwaltet, kennt das Problem: Am Monatsanfang trudeln Mietzahlungen ein, mal mit korrektem Verwendungszweck, mal ohne, mal in Teilbeträgen, mal ein paar Tage zu spät. Wer hat schon gezahlt? Wer ist im Verzug? Welcher Betrag fehlt noch? ImmoApp gleicht Ihr Konto per KI automatisch mit den offenen Forderungen ab – und macht aus Stunden manueller Arbeit eine Übersicht auf einen Blick.
Artikel lesen
Die Eigentümerversammlung ist das zentrale Entscheidungsorgan der Wohnungseigentümergemeinschaft. Wer als Verwalter einlädt, muss Fristen, Form und die Vorgaben des reformierten WEG genau beachten – sonst sind gefasste Beschlüsse anfechtbar. Dieser Leitfaden zeigt, wie Sie korrekt einladen, die Tagesordnung aufstellen, die Beschlussfähigkeit sichern und Protokoll sowie Beschluss-Sammlung ordnungsgemäß führen.
Artikel lesen
Das Übergabeprotokoll ist Ihr wichtigstes Beweismittel: Es hält fest, in welchem Zustand die Wohnung beim Ein- und beim Auszug war. Ohne sauberes Protokoll lässt sich später kaum durchsetzen, dass ein Schaden vom Mieter verursacht wurde – und die Kautionsabrechnung wird angreifbar. Dieser Ratgeber zeigt, was ins Protokoll gehört, wie Sie Zählerstände und Mängel rechtssicher dokumentieren und welche Fehler Sie vermeiden sollten.
Artikel lesen
Wer Wohnraum vermietet, erzielt Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung und muss diese in der Steuererklärung angeben. Die gute Nachricht: Versteuert wird nicht die Miete, sondern nur der Überschuss – und dank Werbungskosten und Abschreibung fällt der oft erstaunlich niedrig aus. Dieser Ratgeber erklärt, was in die Anlage V gehört, welche Kosten Sie absetzen können und wie die AfA funktioniert.
Artikel lesen
Die Heizkostenabrechnung folgt eigenen, strengen Regeln: Die Heizkostenverordnung (HeizkostenV) schreibt vor, dass ein großer Teil der Kosten verbrauchsabhängig verteilt werden muss. Wer das missachtet, riskiert ein Kürzungsrecht des Mieters von 15 %. Dieser Ratgeber erklärt, wie Sie die Heizkosten korrekt erfassen, zwischen Heizung und Warmwasser trennen, den richtigen Verteilungsmaßstab wählen und typische Fehler vermeiden.
Artikel lesen
Sie haben Solaranlagen auf vielen Einfamilienhäusern finanziert. Die Hausbesitzer verbrauchen den Strom selbst und zahlen Ihnen jeden Monat einen festen Abschlag. Einfaches Geschäftsmodell – aber operativ ein Puzzle: 50 bis 200 wiederkehrende Zahlungen, ebenso viele Verträge, gelegentliche Eigentümerwechsel, jährliche Steuerübergabe, irgendwann vielleicht ein Portfolioverkauf. Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie das mit ImmoApp im Griff behalten.
Artikel lesen
Die Mietkaution ist Ihre Sicherheit gegen Mietausfälle und Schäden – aber sie gehört rechtlich dem Mieter. Wer sie falsch anlegt, nicht verzinst oder zu spät zurückzahlt, riskiert Schadensersatz und in schweren Fällen sogar strafrechtliche Folgen. Dieser Leitfaden erklärt, wie hoch die Kaution sein darf, wie Sie sie insolvenzsicher und verzinst anlegen müssen, welche Frist für die Rückzahlung gilt und wann Sie Beträge einbehalten dürfen.
Artikel lesen
Eine Mieterhöhung ist erlaubt – aber nur, wenn Sie die gesetzlichen Grenzen und Formvorschriften exakt einhalten. Ein formaler Fehler macht das gesamte Erhöhungsverlangen unwirksam, und Sie müssen ein Jahr warten. Diese Anleitung zeigt, welche Erhöhungsarten es gibt, wie Sie die ortsübliche Vergleichsmiete begründen, welche Kappungsgrenze und Fristen gelten und wie Sie die Zustimmung des Mieters rechtssicher einholen.
Artikel lesen
Die jährliche Nebenkostenabrechnung gehört zu den wichtigsten Pflichten jedes Vermieters – und ist gleichzeitig eine der häufigsten Quellen für Streit mit Mietern. Diese Anleitung zeigt Schritt für Schritt, wie Sie eine formal korrekte und rechtssichere Abrechnung erstellen, welche Fristen Sie einhalten müssen und welche Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten.
Artikel lesen